Für welche Erkrankungen ist die Blutegelbehandlung sinnvoll? Indikationen/ Kontraindikationen




Die Therapie mit Blutegeln kann eingesetzt werden bei:
  • Akuter und Chronischer Gelenksentzündung (Arthritis)
  • Chronisch degenerativer Gelenksentzündung (Arthrose)
  • Hämatom, Prellung, Quetschung
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündung (Tendinitis und Tendovaginitis)
  • Myogelosen
Speziell beim Hund:
  • Hüftdysplasie
  • Ellenbogendysplasie
Speziell beim Pferd:
  • Hufrehe
  • Ödeme
  • Phlegmone
  • Akuter Piephacke, Stollbeule
  • Spat
  • Schale
  • Fesselträgerentzündung, Fesselgelenksgallen
  • Hufrollenentzündung, Entzündung der Strahlbeinbänder
ACHTUNG! Bitte setzen Sie mich in Kenntnis darüber, ob Ihr Tier Blutverdünnende Medikamente erhält (Marcumar, Aspirin, Warfarin)!





Kontraindikationen

Blutegelbehandlungen dürfen nicht durchgeführt werden bei:
  • Blutgerinnungsstörungen durch Medikamente (z.B. Marcumar, Aspirin, Warfarin)
  • Blutern (Hämophile), hämatologische Erkrankungen
  • Akute Magengeschwüre und erosiver Gastritis
  • Blutarmut
  • Immunschwäche (Chemotherapie)
  • Schwere chronische Erkrankungen (fortgeschrittene Leber- oder Krebserkrankungen, Leukämie)
  • Bekannten ausgeprägten Wundheilungsstörungen (z.B. bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus, erheblichem Übergeweicht, Cortison-Dauertherapie)
  • Bekannte Allergien gegen Blutegel-Inhaltsstoffe
  • Wundheilungsstörungen, Neigung zu Keloidbildung (überschießende Narbenbildung)
  • Brechdurchfall
  • Viruserkrankungen