Meckel Spenglersan Kolloide


Meckel Spenglersan Kolloide sind eine Erfindung des Arztes und Forschers Dr. med. Carl Spengler (1860-1937), der unter anderem auch im Robert Koch Institut an der Tuberkuloseforschung beteiligt war. Die Forschungsergebnisse und Beobachtungen aus der Praxis des ersten Spenglersan Kolloids T (T= Tuberkulose) brachten Dr. Spengler auf die Idee von weiteren Kolloiden. Heute gibt es neun verschiedene Kolloide: A, E, G, K, M, Om, R, T, (D, DX = für Diagnosezwecke). Seit 1937 werden die Produkte von einem Mitarbeiter Dr. Spenglers hergestellt und vertrieben, Paul A. Meckel.

Die Therapie mit sog. Kolloiden beruht auf dem Prinzip einer aktiven und passiven Immunisierung gleichzeitig. Bei einer aktiven Immunisierung werden dem Immunsystem Antigene präsentiert (Stoffe aus der Umwelt, auf die der Körper reagiert, z.B. Pollenkörner, Teile der Oberfläche von Bakterien oder Viren), worauf es mit der Produktion von Antikörpern antwortet (Immunantwort). Bei einer passiven Immunisierung nach Dr. Spenglersan, werden dem Körper Antitoxine präsentiert. Antitoxine werden bei einer Erkrankung (Infektion) vom Immunsystem (B-Lymphozyten) produziert. Antitoxine/ Antikörper sind Proteine und binden an eingedrungene Antigene, welche durch die Bindung blockiert und unschädlich gemacht werden können.

Die Kolloide sind aus Antigenen und Antitoxinen aus Bakterien, Viren und Parasiten hergestellt und genau wie homöopathische Präparate durch Verdünnungs- und Potenzierungsschritte bis zu einer Potenz von D 9 aufgearbeitet.